Kurzbericht – Schützenfest 2026
Kurzbericht – Schützenfest 2026
Kurzbericht – Schützenfest 2026

Kurzbericht – Schützenfest 2026

René Stier übernimmt die Hohner Regentschaft

Traditionell drei Tage am Stück feiert der drittgrößte Schützenverein im Landkreis Celle in Hohne sein Schützenfest. Als neuer Hauptkönig wurde nach einer spannenden Proklamationszeremonie durch Oberst Henner Thiele unter großen Jubel René „Sägespezi“ Stier gefeiert.

Die neuen Majestäten und Gefolge

König
René „Sägespezi“ Stier
Anderer Mann
Simon Schmidt
Dritter Mann
Maik Lüsch
Damenbeste
Bianca Ehlers
Herzog:in
Hannes Rodewald
Juniorenkönig:in
Henner MüllerLisa Bornheber
1. PrinzKristopher KrößmannKathleen Schmidt
2. PrinzLuka HaseElla von Steuber
Jugendkönig:in
Tyler BalzerAlina Bergmann
1. Prinz Jonas DüeNele Müller
2. PrinzRobin KahleCora Cramm
Kinderkönig:in
Finn KwitowskiNela Bergmann
1. PrinzMichel RantzeIda Lüsch
2. PrinzLeon TietgeTheda von Steuber

Hohner Schützenfest – Bewährter Ablauf entspannt die Organisatoren und Besucher

Der amtierende Hohner König Eike „Bruder Blattschuss“ Schaper hatte schon frühzeitig eine Plakatwand mit dem Abbild der Majestäten und dem Einladungsgruß aufstellen lassen. Das Dorf wurde von den Hohnern festlich in grüngelb geschmückt und seinem Aufruf zur Teilnahme am Schützenfest wurde zahlreich Folge geleistet. 
Das Schützenfest begann am Samstag mit einem ausverkauften Frühstück (550 Gäste) auf dem Festzelt im Knickbusch, wofür zuvor die Majestäten vom Königshaus abgeholt werden mussten. Musikalisch begleitet wurde das Frühstück durch den Posaunenchor Hohne mit der Unterstützung von Posaunisten aus dem Umland. Die Auftritte der Laudatoren Luisa und Marlen Janssen für die Damenbeste Claudia Janssen und von Jessica und Rainer Kahle für den Hauptkönig Eike Schaper fanden guten Anklang. Der Solovortrag des Liedes „Hohne meine Heimat“ von Torsten Hoffmann hat sich unter der Mitwirkung des „Hohner Schützenchors“ etabliert. Frenetisch gefeiert wurde die Musicaldance-Einlage. Gleich zwei Dance-Gruppen mit den Stilrichtungen Rock und Schlager, tanzten sich in die Herzen des Publikums, das sich für die anspruchsvolle Darbietung begeistern konnte. 

Nach dem Umzug durch das geschmückte Dorf und einer Einkehr beim „Zweiten Mann“ Olaf Müller fand die Proklamation der Kinder- und Jugendkönige statt. Seit 2011 ist es Brauch, dass bei den Kindern und Jugendlichen die Scheibe an diejenigen geht, der oder die den besseren Schuss abgegeben haben. Die Kinderkönigscheibe ging an Nela Bergmann und die Jugendkönigscheibe an Tyler Balzer. 
Nach einer tollen Partynacht mit der Band „Schampus“ auf der Bühne und mit vielen Gastvereinen aus den umliegenden Dörfern stieg am Sonntagmittag die Spannung: Wer wird zum neuen Hauptkönig auf dem Festzelt ausgerufen? Zuvor kehrte in Begleitung des Spielmannszugs Müden/Dieckhorst der Festumzug zu einem großen Umtrunk beim alten König Eike ein. Eike, dessen Königshaus auf einen der ältesten Hofstellen in Hohne steht, hatte seinen „Grashof“ im Hohner Wiehetal, weitläufig für eine gemütliche Einkehr hergerichtet. Unter großem Jubel wurde auf dem Festzelt René „Sägespezi“ Stier mit einem Teiler von 91 ausgerufen. Er verwies elf Blattschützen (gute Zehn) auf die Plätze und konnte seinen Triumpf auf dem Festzelt beim Abendschoppen genießen. René ist passionierter Feuerwehrmann und ist bereits 2023 sehr knapp an der Königswürde vorbei geschrammt.

König René konnte am Montag mit seinem Gefolge beim Frühstück auf dem gut gefüllten Zelt am Majestätentisch Platz nehmen und dem Programm folgen. Musikalisch wurden die Gäste vom Posaunenchor Hohne unterhalten. Der erste Vorsitzende Arnd Boenisch kündigte nach zwölfjähriger Amtstätigkeit seinen Rücktritt an. In seinem kurzen Rückblick konnte er auch mit einem bisschen Stolz auf eine gute Entwicklung in den Bereichen Mitgliederentwicklung, bauliche und sportliche Maßnahmen zurückblicken. Sein Wirken wurde mit Applaus und einem dreimal Hoch gewürdigt. Schießsportleiter Steffen Bergmann konnte noch besondere Schießleistungen in den einzelnen Sportschützendisziplinen auszeichnen.

Am Montagnachmittag folgte der bunte Umzug durch das Dorf mit diversen Motto-Verkleidungen. So verwandelte sich u.a. die Mädchenkompanie in eine Knacki-Gruppe, die auf dem Zelt noch eine Tanzeinlage aufs Parkett legte. Die Schützendamen schlüpften in Waldkostüme, die Gymnastikdamen entpuppten sich zu Dominosteinen, die Jungschützen repräsentierten die Bundeswehr und die Weißhemden traten als „Men in white“ passend zu ihrem 10-jährigen Jubiläum auf. Es wurden die noch verbliebenden Scheiben angebracht und bei dem Juniorenkönig Henner Müller eingekehrt. 
Der Schützenball am Montagabend zum Abschluss des Schützenfestes 2026 endete am frühen Dienstagmorgen mit dem traditionellen Eieressen.