Abholung des Hauptkönigs
Am Schützenfestmontag in Hohne führen traditionell die Jungschützen das Bataillon. Lasse Kellner ließ das Schützenvolk am Schützenplatz antreten und führte es inklusive der Königsscheiben zum neuen Hauptkönig René „Sägespezi“ Stier. Die Wegstrecke hatte sich an diesem Morgen stark verändert, denn das neue Leistungszentrum des Hohner Schützenwesen liegt nun in Wilhelmshöhe.
Nach der Ankunft und einem kleinen Umtrunk durfte der neue König René zum ersten Mal das Bataillon als König abschreiten, um sich dann mit seiner Gattin das Anbringen der Königsscheiben anzusehen. Die Königsfahne vom scheidenden König Eike war bereits zum neuen Königshaus „überführt“ und standesgemäß gehisst worden.
Anschließend konnten sich die Majestäten an der Spitze des Schützenvolkes auf den Weg zum Festzelt machen.







Frühstück – Begrüßung mit neuen Majestäten
Arnd Bönisch blickte bei der Begrüßung in relativ frische und gut gelaunte Gesichter und freute sich über den vollbesetzten Majestäten-Tisch und die kreativen Verkleidungen im Festzelt.
Die neuen Majestäten







König René „Sägespezi“ Stier eröffnete das Frühstück und freute sich riesig, dass so viele Gäste anwesend waren. Das Tischgebet sprach im Anschluss Jaqueline Müller. Das Frühstück von Petermann Wurstwaren fand in der gewohnten Qualität bei den Gästen einen sehr guten Zuspruch. Für die Unterhaltung der Gäste sorgte der Posaunenchor mit zahlreichen musikalischen Einlagen.
Eine tänzerische Einlage oder ein Wortbeitrag stand nicht auf dem Programm. Auch diverse Grußworte von auswärtigen Gästen entfielen. Somit feierten die Hohner quasi unter sich und hatten die Möglichkeit des erweiterten Gespräches mit den Tischnachbarn.
Während der Schützenfesttage gab es neben den Majestäten-Wettbewerben die Gelegenheit des Sportschießens. Der Oberschützenmeister Steffen Bergmann konnte zusammen mit dem König René viele Schützen auszeichnen. Es hätten noch einige ausgezeichnete Schützen beim Schnur- und Eichelschießen mehr sein können, wenn nicht ein laut Wettbewerbssatzung priorisierter Schütze kurz vor Ende des Wettbewerbs eine „50“ geschossen hätte. Natürlich gab es bei „disqualifizierten“ Schützen diverse Frustgefühle, aber die komplizierte Hohner Satzung sieht diesen Passus vor.
Steffen nutzte auch die Gelegenheit, sich bei den vielen Helfern zu bedanken, die sich an der Durchführung des Wettkampfschießens während des Schützenfestes beteiligt haben.
Arnd Boenisch verkündete, dass er nach zwölfjähriger Tätigkeit das Amt des 1. Vorsitzenden niederlegt. In seinem kurzen Rückblick resümiert er, dass der Verein organisatorisch, baulich und sportlich sehr gute Fortschritte gemacht hat. Die Führungsarbeit benötigt Fingerspitzengefühl und manchmal auch Standfestigkeiten bei diversen Widerständen. In seinem 2. Vorsitzenden Frank Wiegmann, den er aktuell einarbeitet, sieht er einen Nachfolger, der die persönlichen Voraussetzungen für eine gute, kontinuierliche Vereinsführung mit sich bringt.
Bei der Sammlung für den Posaunenchor kam wieder ein namhafter Betrag zusammen.
Bunter Umzug mit Einkehr bei dem Juniorenkönig Henner Müller
Beim bunten Umzug waren wieder zahlreiche, fantasievolle Motto-Kostüme zu bewundern.


Die Mädchenkompanie verkleidete sich als US-Sträflinge.


Die Gymnastikdamen hatten ein spielerisches Motto gewählt: „Vielfältige Dominosteine in Black and White“.


Die Schützendamen hatten das vielfältige Thema „Wald“ erkoren.


Und der Rest vom Schützenfest…






















Traditionell beendet der Feldwebel der Landwehr das Manöver mit dem Stabbruch.
Nach dem Trubel des bunten Umzugs ist vor dem Trubel auf dem Schützenball am Montagabend mit DJ Richard Smedt zum Abschluss des Schützenfestes 2026.
Aber zwischen diesen Events laden die Majestäten zur Entspannung das Festkomitee, Freunde und Verwandte zum Abendessen ein.
Das Schützenfest endete nach dem Schützenball am frühen Dienstagmorgen mit dem traditionellen Eieressen beim Hauptkönig René „Sägespezi“ Stier.
