Abholung des Königs und Frühstück
Das Schützen- und Volksfest in Hohne startet mit dem Sonnenaufgang. In den frühen Morgenstunden waren die Jungschützen bereits zum Birkenholen in den Wäldern unterwegs und verteilten sie ab 6.00 Uhr mit lauten Weckrufen im Dorf. Der Rest des Bataillons sammelte sich auf dem Festplatz. Nun hieß es morgens vor dem Frühstück die Majestäten unter dem Kommando von Oberst Henner Thiele abzuholen. Zu den zahlreich angetretenen Schützen aus Hohne stießen noch einige benachbarte Abordnungen hinzu. Das Wetter war wieder einladend. Trocken mit prallem Sonnenschein, aber dafür angenehme Temperaturen. Das Bataillon drehte eine kleine Ehrenrunde durch das Dorf bevor es das Königshaus von König Eike „Bruder Blattschuss“ Schaper in der Dorfstraße erreichte.

Samstag 6:00 Uhr: „Frische Birken fliegen vom Hänger der Jungschützen. Anschließend zum Frühstück,…

…denn die Majestäten hatten eingeladen.

Samstag 9:30 Uhr: „Fitte Jungschützen sieht man die Frühschicht nicht an.

Die Schützendamen üben bereits die „ergebene Haltung“ für den Moment, wenn König Eike das Bataillon inspiziert.

Der Feldwebel der Landwehr, Christian Templin, kann sich über eine starke Beteiligung freuen.

König Eike mit Gefolge und den Abordnungen des Bataillons stoßen mit Sekt auf das kommende Schützenfest an.

König Eike begrüßt das Bataillon und freut sich auf die kommenden Schützentage.
Nach einem kleinen Umtrunk beim König Eike und Gattin Diana mit vielen „Hoch sollen sie leben…“-Gesängen trat das Bataillon den Rückmarsch zum Festplatz an.
Vor dem Schützenplatz machten die Schützen am sehr gepflegten Ehrenmal halt, wo sie den Opfern von Krieg, Vertreibung und Gewaltherrschaft gedachten. Nach über vier Jahren Krieg in der Ukraine mit den bitteren Folgen für die Soldaten der Kriegsparteien, der Zivilbevölkerung und indirekt betroffenen Staaten sind die bedrückenden Gefühle der Menschen auch in Hohne nicht gewichen. Der Feldwebel der Landwehr hält eine bewegende Ansprache.

König Eike schreitet das Bataillon ab – Die Reservisten (Weißhemden) tragen lockere Manövermode.

Die Damenriege auf dem Rückmarsch zum Festzelt.

Kranzniederlegung am Hohner Ehrenmal.

Arndt Bönisch begrüßt zum letzten Mal als 1. Vorsitzender nach zwölfjähriger Amtszeit die Gäste. Arnd strebt nach der Königswürde und Olaf Müller zeigt ihm schon einmal den Weg zum Majestäten-Tisch.

König Eike blickt zufrieden auf seinen Majestäten-Tisch, mit dem er ein sehr schönes Regierungsjahr durchlebte und eröffnet das Frühstück.

Die Gemeinde Hohne, vertreten durch den Bürgermeister Jörn Künzle (re.) und den stellv. Bürgermeister Henner Thiele (li.), dankten Lasse Kellner (zw.v.li.) und Arnd Boenisch für ihre ehrenamtliche Tätigkeit.
Auf dem Zelt vom Festwirt Thiliant & Pröve fand jeder schnell seinen reservierten Platz, denn die Karten waren wieder im Vorfeld verkauft worden. Der Rekordbesuch vom Vorjahr wurde in diesem Jahr mit 550 Gästen wieder übertroffen! Der erste Vorsitzende Arndt Bönisch begrüßte die Majestäten und die Frühstücksgäste auf dem Zelt auf das Herzlichste.
Nach dem Totengedenken gab König Eike das Motto des diesjährigen Schützenfestes bekannt: „Zukunft braucht Herkunft!“ Er eröffnete das Frühstück nach dem Tischgebet von Frau Pastorin Prüßing-Neumann.
Von den Gästen wandte sich Bürgermeister Jörn Künzle und sein Stellvertreter Henner Thiele recht unpolitisch mit ein paar Grußworten an die Frühstücksgesellschaft. Hervorgehobenen wurde die langjährige Ehrenamtstätigkeit von Lasse Kellner (4 Jahre Jungschützenfeldwebel) und Arnd Boenisch (12 Jahre 1. Vorsitzender der Schützengilde Hohne von 1708).
Das Diebstahlsdelikt in Ummern ist aufgeklärt!!! Wie auch bereits vor 319 Jahren, waren es wieder die Hohner, die diesmal statt der Königsscheibe die Schützenfesthinweisschilder am Ortsausgang Ummern gestohlen hatten. Zur Wiedergutmachung müssen die Hohner Jungschützen nun im kommenden Jahr das Schützenfest in Ummern mit einem Plakat in Hohne bewerben. Die Hohner Jungschützen zeigten sich reumütig.

Bürgermeister Jörn Künzle

Rekordbesuch in Hohne – 550 Gäste!

Schützenfestwerbung für Ummern in Hohne – Die Hohner Jungschützen leisten Wiedergutmachung.
Spenden
Monique Tietge hat beim Königsfrühstück eine Spendenidee umgesetzt. Sie überreichte den amtierenden Prinzen jeweils eine Kette, die die Prinzen auch als Prinzen erkennen lässt. Damit zog bei den Kindermajestäten Gleichberechtigung ein, denn die Prinzessen sind bereits an den Scherpen gut zu erkennen.

Eine Kettenspende von Monique Tietge wurde von ihr persönlich dem 1. Prinzen und dem 2. Prinzen überreicht.

Karl Ankermann verliest die Spendenliste.

Elke Dickmann bedankt sich für den großzügigen Spendenbetrag.
Karl Ankermann verlas traditionell wieder die Spendenliste und zeigt sich sehr dankbar für die finanzielle Unterstützung. Die Spenden setzen sich aus Firmen- und Privatspenden zusammen.
Der Posaunenchor, der bei diesem Schützenfest sogar an allen drei Tagen aktiv ist, konnte sich ebenfalls über einen großen Spendenbetrag freuen.
Laudatien auf die scheidenden Majestäten
Traditionell werden beim Frühstück am Samstag die informativen Laudatien auf die scheidenden Majestäten gehalten. Die Majestäten suchen die Laudatoren „ihres Vertrauens“ selber aus.

Jessica und Rainer Kahle berichten über den König Eike Schaper

Marlen und Luisa Janssen berichten über die Damenbeste Claudia Janssen.

König Eike bedankte sich mit einem Blumenstrauß bei Elke Wisniewski für die hochwertige Erstellung der Schützenscheiben.
Die scheidenden Majestäten

Hauptkönig Eike Schaper mit seiner Diana

Janik Ruthemann, der Andere Mann, mit seiner Johanna

Olaf Müller, der 2. Mann, mit seiner Anja

Die Damenbeste Claudia Janssen mit ihrem Thomas

Die Juniorenkönige Frauke Meyer und Leon Wiegmann

Jugendkönigin Cora Cramm und Jugendkönig Luca Hase

Die Kinderkönige Alina Bergmann und Robin Kahle

Herzog Jan Büning
Musikalische Unterhaltung

Der Hohner Posaunenchor mit personeller Unterstützung aus dem Umland.

„Hohne mein Heimat“ – komponiert und gesungen von Torsten Hoffmann – hat sich im dritten Jahr im Frühstücksprogramm etabliert. Den eingängigen Song können die Hohner Schützen textsicher begleiten.
Lets dance in Hohne – Wettstreit um den ultimativen Musikstil in dem Bourbon-Room
Die Einlagen auf dem Hohner Frühstück sind mal zum Mitsingen, mal zum ausflippen oder einfach nur zum Zuhören. In der Regel ist der Auftritt geheim. Auch diesmal war es ein Geheimnis, wurde aber im Vorfeld geschickt beworben. Eine Neuigkeit, die den Spannungsbogen erhöhte und viel Fantasie in Hohne erweckte. Die über 500 Zuschauer bekamen einen Augen- und Ohrenschmaus geboten, der viele nicht auf den Stühlen hielt. Rock gegen Pop – so startete dies Event. Jede Stilrichtung bemühte sich darum, das Publikum auf seine Seite zu ziehen. Zwecklos – das Publikum war von den Darbietungen so angetan, dass eine emotionale Differenzierung nicht erkennbar war. Der Wettstreit war in eine Sackgasse geraten. Ausweg?? Gemeinsamer Auftritt mit einer Verschmelzung der Stilrichtungen. Prädikat besonders wertvoll!!! Zugabe unausweichlich.

Rock

Rock

Rock

Pop

Pop

Pop

Rock/Pop

Rock/Pop

Rock/Pop

Geschafft
Umzug mit Einkehr
Nach dem Frühstück machte sich das Schützenvolk zum Umzug durch das Dorf auf. Die Majestäten hatten zu einem kleinen Umtrunk eingeladen. Auf der weitläufigen Hoffläche von Olaf Müller fand sich für jeden ein gemütlicher Platz bei angenehmen Temperaturen. Der Posaunenchor begleitete den Aufenthalt musikalisch. Leider musste zügig wieder aufgebrochen werden, weil das Königsschießen nicht warten durfte. Auch die Kinder- und Jugendkönigsanwärter wollten nun endlich zu ihrer mit großer Spannung erwarteten Proklamation.

Abmarsch zum kleinen Umtrunk. Die Schützendamen konnten sich in diesem Jahr über einen hohen Zuwachs freuen.

Das Begrüßungskomitee für die eintreffenden Schützen bei…

…Olaf und Anja mit dem Feldwebel der Landwehr (li.).

Die Sponsoren bereiten sich ebenfalls auf die Begrüßung vor.

Die Mädchenkompanie gibt sich vor der Proklamation entspannt.

Die Jungschützen im grünen Hemd haben permanente Marscherleichterung.

Heiko (Nr.2) vom Getränketeam bei der Gästebetreuung.

Und die Damen? Dieser geschickte Turmbau schafft Platz auf der Tischfläche.
Königs- und Gästeschießen 2026
Am Schützenheim hatten die alten Majestäten wieder das Privileg des ersten Schusses. Das Königsschießen war somit eröffnet und der Feldwebel der Landwehr, Henner Thiele, zitierte wieder seine „Wunschkönige“ nach vorne. Wunschdenken!?

Der Oberst Henner Thiele bittet zum Aufbruch zum Königsschießen.

Die alten Majestäten eröffnen das Königsschießen

Gewinnerin der Gästescheibe 2026 (90 Teilnehmer) wurde Joanna Wagener aus Spechtshorn. Steffen Bergmann (li.) überreicht der glücklichen Gewinnerin die Scheibe.
Der Zug setzte sich mittlerweile in Richtung Zelt in Bewegung, um die Kinder- und Jugendkönige zu proklamieren.
Spannend ging es wieder bei Bekanntgabe der jungen neuen Majestäten zu.
Proklamation der Kinder- und Jugendkönige
Leistungsmäßig haben die Mädels und die Jungs die Schützenscheiben geteilt. Die Kinderkönigsscheibe geht an Nela Bergmann und die Jugendkönigsscheibe geht an Tyler Balzer.
| Kinderkönig:in | | |
| Finn Kwitowski | Nela Bergmann |
| 1. Prinz | Michel Rantze | Ida Lüsch |
| 2. Prinz | Leon Tietge | Theda von Steuber |

Kinderkönig: Finn Kwitowski

Finn, Michel und Leon (v.li.)

Kinderkönigin Nela Bergmann

Nela, Ida und Theda (v.li.)
| Jugendkönig:in | | |
| Tyler Balzer | Alina Bergmann |
| 1. Prinz | Jonas Düe | Nele Müller |
| 2. Prinz | Robin Kahle | Cora Cramm |

Jugendkönig Tyler Balzer

Tyler, Jonas und Robin (v.li.)

Überwältigt! Jugendkönigin Alina Bergmann

Alina, Nele und Cora (v.li.)
Kinder Schützenfest

Spiel und Spaß…

…an den Stationen

König und seine Diana ließen noch Süßes und Autoscooter-Chips „regnen“.
Tanz mit „Schampus“
Traditionell sitzen Hohner Schützen zum Stärken und Entspannen am Samstagabend in den Gärten. Um 21.00 Uhr startet ein Sternenmarsch zum Treffpunkt „Knickbusch“. Eine gute Partystimmung mit vielen Gästen aus den Nachbargemeinden gab es dann auf dem Festzelt bis in die frühen Morgenstunden.
Am folgenden Sonntagmorgen wird in Hohne ausgeschlafen. Der Fleckausschuss kann sich diesen Luxus nicht leisten und wertet die Schießergebnisse vom Vortag aus. Die Nervosität vor der Proklamation steigt.